
Überhaupt nicht. Der Flügel ist fest mit dem restlichen Segel vernäht und braucht nicht extra bedient oder verstellt zu werden.
Der Parasailor wird am besten mit einem Bergeschlauch gesetzt und geborgen. ISTEC hat mit dem Easysnuffer einen eigenen Bergeschlauch im Programm, der eigens für die Verwendung mit dem Parasailor konzipiert wurde.
Sowohl Parasailor als auch Parasail verfügen über einen Flügel, d.h. ein aerodynamisch wirksames Profil, das Auftrieb erzeugt und dem Segel große Stabilität verleiht.
Der Hauptunterschied zwischen den beiden Produkten liegt in der Art des Flügels: der Flügel des Parasailors wird durch Luftströmung aufgeblasen und entfaltet so seine dreidimensionale Form. Dagegen wird beim Parasail der Auftrieb schlicht durch ein aerodynamisch wirksam gekrümmtes Stück Tuch erzeugt.
Der Flügel ist so in der Öffnung des Segels angebracht, dass die Luft oberhalb und unterhalb des Flügels vorbeiströmt. Dadurch entsteht - genau wie bei der Tragfläche eines Flugzeugs - eine aerodynamische Auftriebskraft.
Für Ihre Yacht bedeutet das: der Bug kommt längst nicht so stark unter Druck wie bei dem Einsatz eines normalen Spinnakers, der Schwerpunkt wandert nicht so weit nach vorne, das Schiff hat somit eine aufrechtere Position, es bleibt ein angenehmer Ruderdruck erhalten, und die Yacht läßt sich leichter steuern.
Außerdem wirkt der Flügel wie eine "weiche Segellatte", die dem Einfallen der Lieken entgegenwirkt und ein dennoch eingefallenes Liek selbständig ganz sanft wieder öffnet.
Generell kann der Parasailor Dank seiner Böen dämpfenden und stabilisierenden Eigenschaften auch noch bei höheren Windgeschwindigkeiten noch eingesetzt werden als vergleichbare Raumwindsegel unter ansonsten gleichen Bedingungen. Mehrere Kunden haben uns berichtet, dass sie ihren Parasailor selbst noch bei mehr als 30 Knoten Wind eingesetzt haben.
Der sichere Einsatz ist allerdings nicht alleine von der Windgeschwindigkeit, sondern von verschiedenen anderen Faktoren (z.B. Wellenhöhe, Böigkeit, Yachttyp, Crewerfahrung etc.) abhängig. Der Skipper muss in jedem Einzelfall selbst entscheiden, ob der Parasailor sicher verwendet werden kann.
Die Parasailor-Garantie umfasst ausschließlich fehlerfreies und makellos verarbeitetes Material.


